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Ein Slow Cooker gart über Stunden bei niedriger Temperatur – morgens ansetzen, abends essen. Wir haben 11 Geräte von 1,5 bis 7,5 l gegenübergestellt und nach 5 Kriterien bewertet.
Ein Schongarer hält über viele Stunden eine niedrige Temperatur. Das macht zähe Fleischstücke weich, ohne dass jemand daneben stehen muss. Er bräunt allerdings nicht und ersetzt den Backofen deshalb nur für Schmorgänge.
Ob sich ein Schongarer für Sie lohnt, hängt an Ihrem Tagesablauf: Wer morgens ansetzen und abends essen will, braucht eine Zeitvorwahl. Wer am Wochenende kocht, kommt mit einem Stufenschalter aus.
Schongarer, Multikocher oder Dampfgarer? →Ein Drehschalter mit den Stufen „Low“ (niedrige Gartemperatur) und „High“ (hohe Gartemperatur), dazu eine Warmhaltestufe. Der Keramiktopf lässt sich herausnehmen. Keine Elektronik, die ausfallen kann – aber auch kein Timer.
Eine digitale Zeitvorwahl bestimmt die Garzeit, danach wechselt das Gerät selbsttätig in die Warmhaltestufe. Zwei der Geräte im Vergleich lassen sich auf 30 Minuten bis 20 Stunden einstellen. Für Berufstätige ist das der entscheidende Unterschied.
Statt Keramik sitzt ein Metalltopf im Gerät, in dem sich Fleisch anbraten lässt – auf dem Kochfeld oder direkt im Gerät. Multikocher bringen weitere Programme mit, vom Dämpfen bis zum Sous-vide-Garen. Sie kosten mehr und können mehr, als viele brauchen.
Empfehlung
Schongarer mit 4,7 Liter Fassungsvermögen, digitaler Zeitvorwahl bis 20 Stunden und automatischer Warmhaltefunktion.
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Digitaler Multikocher mit 6 l Fassungsvermögen, Anbratfunktion im selben Topf und acht Garprogrammen von Slow Cook bis Reis kochen.
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Digital-Schongarer mit 3,5 l Fassungsvermögen und einer Edelstahlschüssel, die sich auch zum Anbraten auf dem Herd nutzen lässt.
Mit gleicher Bewertung wie unser Alternativtipp bleibt der Russell Hobbs Multikocher hier außen vor – von den beiden notengleichen Multikochern zeigen wir nur einen. Ihn und alle übrigen finden Sie im vollständigen Vergleich.
Ein Schongarer soll mindestens halb gefüllt sein, sonst trocknet das Gericht aus und die Garzeiten stimmen nicht mehr. Ein zu großes Gerät ist damit ein Fehlkauf – und der häufigste in dieser Gerätegruppe. Rechnen Sie eher knapp als großzügig.
Zum Größen-Ratgeber →Rund 1,5 bis 2 l. Reicht für zwei Portionen Eintopf oder ein kleines Schmorstück.
Rund 3,5 bis 5 l. Die gängigste Klasse, auch wenn Sie für zwei kochen und einfrieren wollen.
Ab rund 5,5 l. Sinnvoll für große Familien und fürs Vorkochen auf Vorrat.
Unsere Bewertung folgt einem festen Raster mit 5 Kriterien. Grundlage sind Herstellerangaben, technische Daten und die systematische Auswertung von Kundenrezensionen.
Zahl und Feinheit der Stufen „Low“ und „High“ beziehungsweise der digitalen Temperaturwahl laut Datenblatt, dazu wie zuverlässig Rezensionen die Warmhaltestufe nach Ablauf des Timers beschreiben.
Material und Wandstärke von Keramiktopf oder Metalltopf, Sitz des Glasdeckels und was Rezensionen über Stabilität und Langlebigkeit berichten.
Timer und Zeitvorwahl, Anbratfunktion laut Datenblatt und Bedienkomfort laut Rezensionen.
Herausnehmbarer Keramiktopf, spülmaschinengeeignete Teile und was Rezensionen über den Aufwand beim Entfernen eingebrannter Reste berichten.
Anschaffungspreis im Verhältnis zu Fassungsvermögen und Ausstattung, verglichen mit dem übrigen Feld.
Warum ein 6,5-l-Topf für zwei Personen der falsche Kauf ist – und welche Literzahl zu welchem Haushalt passt.
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Nennleistung, Betriebsstunden, Strompreis: die Rechnung mit benannten Werten, ohne behauptete Ersparnis.
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